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Baqou Arctica of Kiyara's Wolf Pak

  

Pflege

Baden sie ihren Hund nur wenn es unumgänglich ist , durch das Baden kann der schützende Säurehaushalt der Haut zerstört und das Haar entfettet werden. Falls es doch nötig sein sollte, wenn sich der Hund in etwas „gut riechendem“ gewälzt hat, was nicht gerade auch unsere Geruchsnerven so empfinden, verwenden Sie ein spezielles Shampoo für Hunde.

 

Sno Quest's A Dream Come True, Sommer 2003

Ma'Iingaan of Kiyara's Wolf Pak

 

Zur Fellpflege des Nordischen Hundes gehört das tägliche Bürsten, besonders im Fellwechsel, der zweimal im Jahr stattfindet.  Gewöhnen Sie Ihren Welpen schon früh ans Bürsten, auch wenn es da noch nicht notwendig ist. 

Zur Zahnpflege geben sie ihrem Hund zwischendurch in Form von hartem Brot, Kalbs- oder Beißknochen etwas zu kauen. Ohne diese natürlichen Zahnreinigungsmöglichkeiten kommt es schnell zu Zahnbelag.  

Die Ohren sollten regelmäßig nachgesehen werden, der äußere Gehörgang kann mit einem speziellen Ohrreinigungstuch gereinigt werden. Wenn der Hund oft den Kopf schüttelt, mit den Hinterpfoten am Ohr kratzt oder den Kopf mit dem betroffenen Ohr auf die Seite hält, kann der Verdacht einer Gehörgangentzündung oder Gehörgangmilben bestehen.. Dies sollten Sie allerdings vom Tierarzt untersuchen lassen, der durch eine Gehörgangspiegelung  eine genaue Diagnose stellen kann.  

Die Augen werden mit einem speziellen Augenreinigungstuch gereinigt. Länger andauernder wässriger, schleimiger oder eitriger Augenausfluss gehört in die Behandlung eines Tierarztes.  

Die Krallen werden bei regelmäßiger Bewegung auf festem Untergrund ausreichend abgelaufen. Sollte es doch notwendig sein die Krallen kürzen zu müssen, empfehle ich Ihnen dies von einem Tierarzt vornehmen zu lassen.  

 

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Floh & Co.

Zecke

 Manche Zecken übertragen Krankheiten wie  Borreliose, Babesiose usw. In dem Zeitraum zwischen April bis Oktober sollten wir nach jedem Spaziergang unsere Hunde nach Zecken absuchen. Auf diese Weise kann man die Zecken schon ablösen bevor sie sich festgebissen haben. Sollte sich eine Zecke festgesaugt haben,  entfernen Sie diese am Besten durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn mit den Fingern oder mit einer im Handel erhältlichen Zeckenzangen. Beim Entfernen der Zecke sollte man darauf achten, nicht nur den gefüllten Zeckenkörper zu entfernen, sondern auch den Zeckenkopf der in der Haut sitzt. Wenn der Zeckenkopf stecken bleibt kann es an diesen Stellen zu Hautschwellungen, Rötungen oder Knoten kommen. Aber das größere Risiko sind die Krankheiten die durch Zecken übertragen werden können, wie auf der Seite Gesundheit beschrieben. Im Tierhandel oder beim Tierarzt erhalten sie Produkte gegen Zecken. 

 

 

 Flöhe

 sind kleine, schmale und geflügellose Insekten.Flöhe ernähren sich vom Blut jeglicher Säugetiere, sei es nun Hunde,Katzen, Ratten, Kanichen oder Menschen. Es gibt zwar verschiedene Arten von Flöhen, wie etwas Katzen-, Hunde- oder Menschenflöhe, diese sind aber dennoch nicht wählerisch, wenn es um den Wirt geht, dessen Blut sie verkonsumieren wollen. Sie enthalten auch Bandwurmeier, die bei dem Versuch den lästigen Mitbewohner zu entfernen, sehr oft vom Tier verschluckt werden und sich dann im Darmtrakt des Tieres zu sehr langen und das Tier belastenden Bandwürmern entwickeln. Ein befruchtetes Flohweibchen legt im Laufe seines circa dreiwöchigen Lebens bis zu 2500 Eier,, die aus dem Fell der befallenen Tiere herausrieseln und so von diesem gleichmäßig in der Wohnung und im Garten verteilt werden. Im Fell eines befallenen Tieres sieht man hauptsächlich den Kot der Flöhe, das sind staubkorngroße, schwarze Krümelchen. Aus dem Flohei entsteht die Flohlarve, daraus entwickelt sich die Flohpuppe und aus der schließlich ein erwachsener Floh schlüpft. Nur die erwachsenen Flöhe saugen Blut.  Dieser Schmarotzer befällt nicht nur den Vierbeiner, sondern fühlt sich auch extrem wohl in Hundekörben oder Decken, Teppichböden, Sofapolstern ...nur etwas ein Prozent der Flöhe sitzt direkt auf dem Hund; der Rest dagegen  hält sich in verschiedenen Entwicklungsstadien in ihrer Wohnung auf. Bei Ihrem Tierarzt erhalten sie entsprechende Insektensprays, - puder oder -shampoos, die sie Ihrem  Hund ins Fell einsprühen bzw. einreiben oder Insektizidtropfen, die auf die Haut geträufelt werden oder Flohhalsbänder. Fast noch wichtiger ist die Bekämpfung der Flöhe in der Umgebung des  Hundes! Waschen Sie sämtliches Deckung und Kissen auf denen Ihr Hund schläft, wischen Sie gründlich die Böden und Fußleisten, saugen Sie  Teppich und Polstermöbel. Vor dem Saugen kann eine Mottenkugel oder der Rest eines gekürzten Flohhalsbandes oder Flohpuder in den Staubsaugerbeutel gegeben werden. Bei starkem Flohbefall kann ein Insektizid die Flohbekämpfung in der Wohnung unterstützen.

 

Zutaten für ein natürliches Anti-Floh-Spray:

10ml  90% Alkohol,

 jeweils 2 Tropfen:

  •   Eukalyptusöl

  •   Rosmarinölf

  •   Wacholderöl

  •   Bergamotte

  •   Lavendelöl

  •   Geranium

Mischen Sie diese Zutaten und füllen Sie das Gemisch mit 90 ml Wasser auf. Füllen Sie alles in einen Pumpzerstäuber und sprühen Sie Ihren Hund damit ein. Achten Sie bitte darauf, dass Sie das Spray nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute des Hundes sprühen. Manche Hunde reagieren allergisch auf ätherische Öle.

Quelle: "Die Hündin" von Carola Kusch 

  

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Winona and Ila - Una Iamar

Welpenkauf

Jeder Kühlschrank oder jedes  Auto wird meist mit mehr Sorgfalt und Informationssuche ausgewählt als ein Welpe. Es werden mehr Autohäuser oder Elektrogeschäfte abgeklappert als für einen Hund Kilometer für Kilometer von einem Züchter zum anderen zu fahren um für sich den besten Hund und geeignetesten Züchter zu finden.

Der Gedankengang Hauptsache er kostet nicht viel und man bekommt ihn am besten sofort mit, ist der falsche Weg einen Welpen zu kaufen. Die ersten Wochen  eines Welpen sind entscheidend für sein weiteres Leben und daher sind Aufzuchtsbedingungen von Welpen sehr wichtig. Wächst ein Welpe in einer idyllisch und wunderschönen, aber einsam gelegenen Umgebung auf, ist dies vielleicht nicht der richtige Start für einen zukünftigen Stadthund oder  bei älteren Leuten so ist er nicht unbedingt der richtige für eine Familie mit kleinen Kindern. Daher sollten Sie sich verschiedene Züchter anschauen, wenn Sie sich für eine Rasse entschieden haben. Über die Website des VDH oder  den zuständigen Zuchtverein dieser Rasse erhalten sie Auskunft über Züchteradressen. Züchteradressen, geplante und bereits gefallene Würfe über den Alaskan Malamute finden sie beim DCNH.

Da WIR  großen Wert darauf legen,  unsere kleinen Familienmitglieder  nur an gute Plätze abzugeben, wo sie ihr ganzes Hundeleben lang glücklich und zufrieden sind, gehegt und gut versorgt leben können, hoffen wir dass SIE sich folgende Gedanken gemacht haben, wenn Sie sich für einen Alaskan Malamute entschieden haben:

  •  möchten Sie die nächsten circa 14 Jahre die Verantwortung für ein Hundeleben übernehmen?

  •  haben Sie in 5 Jahren oder 9 Jahren auch immer noch Zeit für ihn ?

  •  haben Sie genügend Platz um einen Hund zu halten ?

  •  ist Ihre restliche Familie mit dem Kauf dieses Welpen einverstanden ?

  •  möchten Sie bei Wind und Wetter vor die Tür ?

  •  können Sie es akzeptieren einen Hund zu besitzen den Sie zu 99% immer an der Leine halten müssen, weil er vielleicht erst auf dritten Zuruf reagiert und der Jagdinstinkt sehr ausgeprägt ist ?

  •  möchten Sie ihren Sonntagsbraten missen, weil er ihn vom Tisch gestohlen hat ? 

  •  können Sie konsequent genug sein einen süßen, kleinen Welpen richtig zu erziehen ?

  •  ein Alaskan Malamute ist ein Rudelhund, möchten Sie ihm dieses Rudel ersetzen ?

  •  sind sie bereit weitere Kosten, wie artgerechte Ernährung, Tierarztkosten, Versicherung, Hundesteuer usw. in  Kauf zu nehmen ?

  • dass jeder Alaskan Malamute den Einbrecher freudig begrüßen wird, da er kein Wachhund ist.

  • möchten Sie immer Hundehaare an der Kleidung haben ?

  •  können Sie damit leben, dass der Alaskan Malamute ihr Leben komplett verändert ??... DENN dies wird er tun !

....dies könnte ich unendlich fortsetzen, aber ich hoffe dass SIE sich über dies und vieles andere Gedanken gemacht haben, bevor Sie sich zum Kauf eines Alaskan Malamute Welpen entscheiden !!

Joolye Jitu und Jakilah Shaa

Rüde oder Hündin.....die nächste Entscheidung

Unterschiedliche Geschlechtsmerkmale von Hunden wirken sich später auch unterschiedlich auf Ihren Alltag aus. Deshalb sollte man die eigene Persönlichkeit und  die Lebensumstände bei der Wahl mit einbeziehen. Wie viele Rüden oder Hündinnen gibt es in meiner Nachbarschaft, in der Familie oder im Freundeskreis.....welches Geschlecht trifft der Hund oft ? Mit welcher Charaktere kann ich eher umgehen ? Kann ich mit einem Rüden umgehen der größer und kräftiger als eine Hündin wird ? Nicht zu vergessen Hündinnen werden zweimal im Jahr läufig, Rüden können dagegen anfangen zu streunen.... mit was kann ich eher leben ?! Falls es der erste Hund ist und daher das Geschlecht "egal" ist, sollte man sich die Charaktere der Welpen anschauen, sich von dem Züchter beraten lassen, denn er kennt seine Welpen genau und dann eine Entscheidung treffen. Als Entscheidungshilfe gibt der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. folgende Übersicht zu den geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen der Vierbeiner:

  • Charakter:
    Weibliche Tiere sind in der Regel ruhiger, anhänglicher und angepasster als Rüden. Sie sind leichter erziehbar - von der Stubenreinheit bis zur regulären Ausbildung. Hündinnen eignen sich daher für "weichere" Herrchen und für Familien mit Kleinkindern. Rüden dagegen gelten im Allgemeinen als dominanter, aber auch unternehmungslustiger. Da sie sich nicht so gerne unterordnen, brauchen sie eine feste Hand und konsequente Erziehung.

  • Sexualität:
    Hündinnen werden etwa alle sechs Monate "heiß". Die Läufigkeit ist mit zusätzlicher Arbeit und besonderer Aufmerksamkeit verbunden. Denn der spezielle Geruch einer läufigen Hündin zieht oftmals die Rüden aus der Nachbarschaft an. Rüden können mitunter wochenlang liebeskrank sein. Auch hier ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, damit sie nicht bei jeder Gelegenheit entwischen und herumstreunen.

  • "Gassi-Gehen":
    Spaziergänge mit Rüden dauern naturgemäß länger als mit Hündinnen. Denn diese müssen ihr Revier markieren und dafür mehr schnüffeln und öfter das Bein heben als Hundedamen. Sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen kann es bei Begegnungen mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zu Raufereien kommen. Das hängt jedoch eher vom Temperament ab als vom Geschlecht.

Ausnahmen bestätigen NATÜRLICH  die Regel, man sollte auch nicht vergessen, dass es  gerade bei der  Rasse Alaskan Malamute  zu einigen sturen Vertretern kommen kann.. egal ob Rüde oder Hündin. Unser erster Alaskan Malamute Rüde "Gimuk" hat alle Horrorgeschichten in den Schatten gestellt, die uns Alaskan Malamute Züchter über diese Rasse erzählt  haben.  Wir waren angenehm überrascht und kamen zu dem Entschluss - naja- sie werden wohl alle etwas übertrieben haben... aber ein halbes Jahr später kam unsere Kira zu uns. Sie setzte auf alle Horrorstories die uns jemals über einen Alaskan Malamute erzählt wurden, noch "einen drauf".  

Bitte vergessen sie daher nie eine geschlechtspezifische Garantie für bestimmte Eigenschaften gibt es meiner Meinung nach nicht !

Die Züchterauswahl

Kaufen Sie nur einen Welpen bei einem Züchter der einem anerkannten Verein angehörig ist, bei dem Alaskan Malamute ist es der Deutsche Club für Nordische Hunde (DCNH) er ist Mitglied im VDH (Verband für das deutsche Hundewesen), welcher der F.C.I.  ( Fédération Cynologique Internationale ) angeschlossen ist. Dies bedeutet, dass der Züchter sich an eine strenge Zuchtordnung halten muss und seine Zucht abgenommen und kontrolliert wird. Ist er Mitglied im DCNH benötigen seine Hunde eine Zuchtzulassung durch den DCNH. Hier mehr Information über die Zuchtzulassung durch den DCHN.

Diese Embleme garantieren allerdings nicht unbedingt für gesunde und gut aufgezogene Welpen, denn schwarze Schafe gibt es überall.

worauf Sie bei Ihrer  Züchterwahl auch achten sollten :

  •  der Züchter besteht darauf dass Sie ihn besuchen, damit Sie den Wurf, das Muttertier und die weiteren Hunde und deren Lebensumfeld anschauen können und damit er Sie kennen lernen kann.

  • er erkundigt sich nach Ihren Lebensumständen, um herauszufinden, ob Sie überhaupt in der Lage sind, einen Hund zu halten. Legt auch Wert darauf die ganze Familie kennen zu lernen, falls vorhanden.

  • gibt Ihnen nicht sofort einen Welpen mit, auch wenn die Welpen im Abgabealter sind, sondern fordert Sie auf sich noch einmal Gedanken zu machen ob es der richtige Hund für sie ist und auch er wird sich nach dem Kennen lernen Gedanken machen ob Sie der Richtige für seinen Welpen sind.

  • er gibt Ihnen gerne Auskunft über HD- und Augenuntersuchungen seiner Hunde und deren Nachzucht. Sollte dies nicht der Fall sein fragen Sie  den Züchter, falls Nachzucht vorhanden ist, nach HD- und Augenuntersuchungsergebnissen. 

  • Wenn ein Züchter nicht über Fehler in seiner Zucht spricht, heißt dies noch lange nicht dass er keine hat. 

  • er zeigt ihnen auch gerne die Zuchtzulassungsberichte seiner Hunde.

  • berät Sie über die Eigenarten "seiner" Hunderasse und über die Ernährung Ihres Welpen 

  • wird Ihnen auf keinen Fall einen Welpen aufschwätzen, wenn Sie noch unsicher sind. Oder bringt Sie keinesfalls in "Zugzwang" in dem er Ihnen erzählt dies ist der letzte Welpe  und alle anderen sind schon versprochen oder dass er überlegt den Welpen für sich zu behalten.

  • die meisten Alaskan Malamute Züchter haben "Wartelisten" und lassen ihre Hündin erst decken, wenn sie genügend geeignete Welpenkäufer gefunden haben und legen meist auch Wert darauf Welpeninteressenten vorher kennen zu lernen.

  • und möchte Ihnen auch nach Abgabe des Welpen hilfreich zur Seite stehen

  • verkauft seine Welpen nur  entwurmt, geimpft, gechipt und eventuell auch noch tätowiert

  • gibt seine Welpen erst frühestens nach der achten Lebenswoche ab und er wird auf die Gesundheit seiner Hündin achten und sie daher nicht zu oft belegen

  • macht keine anderen Züchter dieser Rasse schlecht

  • züchtet nicht mehrere Rassen

  • hat nicht mehrere Würfe auf einmal, denn man kann sich nicht mehreren Würfen gleichzeitig widmen und diese artgerecht und gut sozialisiert aufziehen.

  • Artgerechte Bewegung und Haltung der Hunde zeichnen einen guten Alaskan Malamute Züchter aus.

  • er wird auch ältere Hunde,  eventuell auch Hunde die nicht für die Zucht geeignet sind, besitzen.

Und bitte vergessen Sie nicht dass Webseiten, wie Papier, geduldig sind. Wenn auf der Webseite nur gute Ausstellungsurteile und Zuchtzulassungsberichte zu lesen sind, heißt dies noch lange nicht dass der Hund nur gute Ausstellungsurteile bekommen hat oder alle Hunde des Züchters gute Zuchtzulassungsberichte haben.

Besuchen Sie Züchter, machen Sie sich ihr eigenes Bild ! Denn was dem einen Welpeninteressenten zusagt, muss noch lange nicht ihr "Ding" sein. Lieber einmal zuviel irgendwo  hingefahren.....Rufen Sie vorher an und sprechen Sie einen Termin ab, denn Züchter die mit ihren Hunden  arbeiten sind meist in den Herbst- und Wintermonaten mit dem Training der Hunde beschäftigt und sind das eine oder andere Wochenende auch unterwegs.  Aber jeder Züchter wird Sie gerne über die Rasse Alaskan Malamute informieren und ihnen dabei helfen heraus zu finden ob der Alaskan Malamute der richtige Hund für Sie ist !

Jeder guter Züchter  wird mit Ihnen einen Kaufvertrag abschließen, der mindestens folgende Angaben enthält

  • vollständiger Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer

  • Name, Wurfdatum, Zuchtbuchnummer, Chipnummer und gegebenenfalls Tätoonummer des Welpen

  • Kaufpreis

  • eventuell Vereinbarungen über Deckrecht bei Rüden, Pflichten des Käufers und Verkäufers

Die  Verträge werden individuell, meist  auch nach den Erfahrungen eines Züchter  gestaltet und auch des öfteren abgeändert.

 

Raekwon and Raiden, 05.09.2009

 

Garantie ?

Im Rahmen der Schuldrechtreform 2002 wurde unter anderem das Kaufrecht grundlegend modernisiert und an die Richtlinien der Europäischen Union angepasst. Eines der Hauptziele war ein einheitliches Verbraucherschutzniveau zu erreichen. Dies bedeutet das ein Hund weiterhin  vor dem Gesetz als Sache gilt und dass Züchter ab 01.01.2002 eine Gewährleistung von zwei Jahren auf einen Hund geben müssen. Aber dass Hunde  Lebewesen sind und sämtliche  Krankheiten bekommen können, ebenso wie Kinder, dass müsste eigentlich jeder wissen. Schließlich ist bereits nach gesundem Menschenverstand der Kaufe eines Tieres nicht gleichzusetzen mit dem Kauf einer Waschmaschine oder eines Pkws. Immerhin hat der Züchter nach Abgabe des Hundes an den Käufer keinen Einfluss mehr darauf, ob das Tier tatsächlich richtig ernährt, gepflegt und ausgebildet wird. Auch eine Garantie bzw. Gewährleistung bestimmter zukünftiger Merkmale, Verhalten oder Aussehen des Hundes wird der Züchter ausschließen. Was nicht heißt, dass Züchter  sich nicht trotzdem die größte Mühe bei der Zucht geben, gesunde  und schöne Welpen zu züchten, und zur Zucht nur gesunde  Elterntiere, die dem Rassestandard entsprechen, einsetzen.

 

Jai Ose und Jakilah Shaa

Als wir auf der Suche nach einem Alaskan Malamute Welpen waren, sagte uns eine Züchterin aus Deutschland, der Malamute ist eine Mischung aus Katze und Hund. Er besitzt die Eigenständigkeit, Selbstsicherheit und Schwererziehbarkeit einer Katze in der Größe eines Alaskan Malamuten.. ob wir das wollen. 

Wir wollten es - Sie auch ???

 

Was erwartet mich noch als Neubesitzer eines Welpen.....

...lesen Sie sich unten aufgeführte Punkte sehr genau durch, wenn sie danach immer noch der Meinung sind dass Sie einen Welpen möchten.

Hut ab !

1.Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln hinein.
2. Gleich nach dem Aufwachen, stelle dich in den Regen (es ist natürlich noch dunkel draußen) und wiederhole mehrmals: "Guter Hund, mach Pipi."
3. Bedecke deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse einige Haare in deinen Morgenkaffee schwimmen.
4. Renn barfuss durch den Schnee um das Gartentor zu schließen.
5. Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Kleidungsstücke über den ganzen Boden.
6. Lass deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen denn dorthin bringt sie der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat.)
7. Spring aus deinem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung vorbei ist und renne zur Tür, schreiend:"NEIN! NEIN! Mach das draußen" und versäume somit das Ende deiner Sendung.
8. Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit um es sauber zu machen.
9. Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Tischbein- es wird ja wohl eh bald angekaut.
10. Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und rolle sie auf deinen Beinen ein. Dieses Gefühl rechtfertigt allerdings die anderen 9 Punkte, denn Sie werden es haben wenn Ihr Welpe auf Ihrem Schoß einschläft.

*Autor unbekannt*

Jasira Jata und Jooshba Kaa

Die Ahnentafel wird Ihnen dann meist per Einschreiben nachgesandt.  Die Ahnentafel, Stammbaum oder Pedigree ist ein  Abstammungsnachweis über die Vorfahren Ihres Welpen. In diesen Ahnentafeln sind die HD-Untersuchungen, falls vorhanden Championtitel und Arbeitsleistungsnachweise der Vorfahren Ihres Welpen eingetragen.  Die Ahnentafel ist auch der Eigentumsnachweis, denn der Züchter wird Sie als neuen Eigentümer in diese Ahnentafel eintragen.

Der Zwingername ist Zuname des Hundes. Er wird beim Rassehunde-Zuchtverein beantragt, der den Zwingernamenschutz erteilt oder veranlasst. Jeder zu schützende Zwingername muss sich deutlich von bereits für diese Rasse vergebenen unterscheiden; er wird dem Züchter zum streng persönlichen Gebrauch zugeteilt. Zwingernamenschutz durch die F.C.I. ist vom Züchter über die Rassehunde-Zuchtvereine formlos beim VDH zu beantragen. Der Rassehunde-Zuchtverein muss sicherstellen,, dass der beantragte Zwingernamen nicht zuvor vom Züchter ausserhalt des FCI-Bereiches verwendet wurde.

*Auszug aus der VDH - Zuchtordnung*

 

Unser Zwingername "of Kiyara's Wolf Pak" ist F.C.I. geschützt, dies bedeutet, dass kein anderer diesen Namen benutzen darf. 

Die Namen der Welpen eines Wurfes müssen verschiedene Namen mit dem selben Anfangsbuchstaben haben. Dies bedeutet der erste Wurf beginnt mit A, der zweite Wurf mit B usw.

 

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unser G-Wurf

 

Weitere Mitgliederverbände der FCI

Die Fédération Cynologique Internationale, Sitz in Belgien, ist die Weltorganisation der Kynologie.  Die FCI umfasst zur Zeit 80 Mitglieds- und Partnerländer (jeweils nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln für Rassehunde ausstellen und Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Ahnentafeln und Richter der einzelnen Länder.

Mitglieder in Europa:

Schweiz
SKG - Société Cynologique Suisse (Schweizerische Kynologische Gesellschaft)

Österrreich
ÖKV - Österreichischer Kynologenverband

Schweden
SKK - Svenska Kennelklubben

Dänemark
DKK - Dansk Kennel Klub

Frankreich
SCC - Société Centrale Canine pour l'Amélioration des Races de Chiens en France

Spanien
RSCE - Real Sociedad Canina de España

Italien
ENCI - Ente Nazionale della Cinofilia Italiana

Belgien
SRSH / KMSH - Union Royale Cynologique Saint Hubert

 

Lakotha Woman of Kiyara's Wolf Pak

 

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Die Zucht 

"Hundezucht ist eine Verbindung von Wissenschaft und Kunst, dazu erfordert sie ein gute Portion Glück."

*Zitat Hilary Harmar, Hunde züchten mit Erfolg*  

Normalerweise wollte ich mich nicht über das Thema Zucht äußern, hier für gibt es extra Bücher und Websites die sich damit sehr ausführlich beschäftigen. Aber etwas verärgert bin ich schon über den vielen „Unsinn“ den man  teilweise zu lesen findet. Unter anderem wird  geschrieben, dass man nur sinnvoll planen kann, wenn man die Untersuchungsergebnisse von Eltern, Geschwistern, Vorfahren und Nachkommen kennt.

Für jeden Rüden oder Hündin ist es irgendwann einmal der erste Wurf, daher liegen keine Informationen über Nachkommen vor, außer man sucht sich für seine Hündin einen Rüden, der schon oft gedeckt hat und von dem viele Nachkommen untersucht sind. Selbst wenn der Rüde bisher keine Krankheiten vererbt hat, kann es dann in dieser Verbindung ganz anders aussehen. Aber auch ein Rüde wird erstmalig als Deckrüde eingesetzt.

Auch liegen bei vielen Importhunde nicht von allen Vorfahren oder Geschwistern HD- und/ oder Augenuntersuchungsergebnisse vor. Importhunde sollten aus diesem Grund allerdings nicht aus der Zucht genommen werden, denn dies  würde den Genpol zusätzlich verkleinern, da die Population der Rasse Alaskan Malamute in Deutschland  nicht groß ist.  Nicht einmal alle in Deutschland gezüchteten Alaskan Malamuten werden HD- oder Augen untersucht, man kann als Züchter nur versuchen den Besitzern die Wichtigkeit einer HD-und Augenuntersuchung für die Zucht der Rasse zu vermitteln.

Gerade beim Katarakt ist es wichtig Genträger zu finden. Der Erbgang beim Katarakt ist ist  autosomal* rezessive*. Beide Eltern müssen Genträger sein, um es zu vererben. Nur ein Teil der Welpen wird es von beiden Eltern erben  und daran erkranken, ein Teil wird frei von Katarakt und trotzdem Genträger sein, ein Teil ist gesund un kein Genträger. HD ist Polygen* . HD wird aber durch Haltung (Bewegung, Ernährung) begünstigt.  

*Autosomal - Eine Eigenschaft, die auf Chromosomen, die nicht Geschlechtschromosomen sind, vererbt wird

*Rezessive - Ein Merkmal, das nur dann auftritt, wenn es doppelt  als Allel vorhanden ist. (Allel - Alternativform eines Genes)

*Polygen- eine Eigenschaft liegt auf verschiedenen Genpolen

Unterschiedliche Rassen haben unterschiedliche - manchmal spezifische - Gesundheitsprobleme, die auf verschiedenen Ursachen beruhen und zum kleinen Teil leicht, zum größeren Teil schwieriger vermieden oder bekämpft werden können, Katarakt  und Hüftgelenksdysplasie sind nur zwei davon.

Wichtig bei einer Verbindung sind auch noch die Charaktereigenschaften beider Eltern, sie sollten sich ergänzen  (Es wäre beispielsweise nicht vorteilhaft, zwei sehr dominante  oder nervöse Hunde miteinander zu verpaaren, ebenso wenig wie zwei sehr sensible). Bei der Zucht eines Arbeitshundes sollte auch auf die Gesamterscheinung, wie Schulter, Vorder - und Hinterhandwinkelung, Muskulatur,  und Rutenansatz geachtet werden.  Weiterhin sollte bei der Zucht eines Schlittenhundes  der Standard  im Vordergrund stehen, denn ein zu großer und zu schwerer Hund kann weder Distanz noch Tempo laufen.

Ein guter Züchter kann  nur seine „Hausaufgaben“ machen, sich intensiv mit der Rasse, deren charakterlichen, gesundheitlichen und körperlichen Eigenschaften, Vorzügen und Nachteilen bestimmter Linien und der Vererbungslehre befassen und versuchen so viele Informationen wie möglich über geplante Verbindungen zusammenzutragen. Auch sollte er die Fehler und Schwächen seiner Hündin oder seines Rüden kennen, denn was er oder sie nicht haben, muss durch den anderen Zuchtpartner in die Verbindung mit eingebracht werden. Schwächen des einen Zuchtpartners müssen die Stärken des Anderen sein. Eine Verpaarung kann auf dem Papier manchmal hervorragend aussehen, aber nicht immer erweist sie sich als richtig, denn kein Züchter weiß, was bei einem Wurf an Welpen geboren wird. Wir können nur gesunde Elterntiere verpaaren und es wird immer Welpen geben, die nicht 100% dem Standard entsprechen oder Fehler haben. Wir züchten Lebewesen und können nur aus unseren Fehlern lernen. Aber wer jedoch wissentlich mit Fehlern züchtet oder einen Wurf wiederholt wo Welpen mit Krankheiten oder anderen Defekten geboren wurden, schadet hiermit der Rasse Alaskan Malamute. 

  Kynologe Dr. Hauck,  schrieb schon 1930 „Die wichtigste Pflicht des Züchters ist die Erhaltung der Lebenstüchtigkeit der Rasse. Sodann gilt es, Form und Leistung auf der Höhe zu halten, im Bedarfsfall sogar abzuändern und zu verbessern! Bevor gezüchtet wird, ist das notwendige Wissen zu erwerben.." 

Amy + ihre Tocher Mita Ikkuma

.....wie geht's nun weiter ?

Wenn alles geplant, die Hündin gedeckt und trächtig ist, kommt nach einer Tragezeit von circa 63 Tagen wieder viel Arbeit auf den Züchter zu. Viele Hündinnen werfen oft Nachts, daher kommen vielleicht einige schlaflose Nächte auf ihn zu.....und hoffen wir dass keine Geburtshilfe, wie Kaiserschnitt, notwendig ist.

Ist dies aber alles gut überstanden und die Welpen geboren, übernimmt die Hündin bis zur circa dritten Woche die meiste Arbeit. Ab dieser Zeit wird dann den Welpen zur Muttermilch Welpenfutter zugefüttert, die Welpen müssen entwurmt und tierärztlich versorgt werden und das wichtigste von allen: Sie müssen an ihre Umwelt gewöhnt werden, an all die Dinge, die ihnen in ihrem späteren Leben ständig begegnen. Menschen, das Leben im Haus mit allen Geräuschen, erwachsene Hunde, fremde Menschen, verschiedene Bodenuntergründe wie Beton, Steine, Wiese....usw., Staubsauger, Flugzeuglärm, Autofahren, ... und vieles mehr. All das ist ab der Geburt bis circa der neunten Woche für einen gute Züchter eine  verantwortungsvolle Aufgabe, die dazu beiträgt, die Welpen optimal auf ihr Leben vorzubereiten.

Doch die Verantwortung eines Züchters endet nicht mit Planung eines Wurfes oder der Aufgabe für seine Welpen die "passende Familie" zu finden. Er ist weiterhin für alle Fragen und Probleme der Welpenkäufer erreichbar . Außerdem ist es für jeden Züchter sehr wichtig, wie sich die Nachkommen seiner Hunde entwickeln und er hofft, dass alle Welpenkäufer ihn darüber auf dem Laufenden halten. Sollte der Welpe oder ausgewachsene Hund nicht mehr gehalten werden können, aus welchem Grund auch immer, so wird jeder verantwortungsvolle und seriöse Züchter ihn zurücknehmen.....

"Züchter werden ist nicht schwer...... Züchter sein dagegen sehr."

 

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Tomkin und Willow beim Stockziehen India, Unna, Willow und Kvikk, September 2004

 

 Urlaub.....mit dem Hund unterwegs.

Da alle Urlaubsländer Bestimmungen für die Ein- und Durchreisen haben, sollte man sich frühzeitig vor Urlaubsantritt nach den bestehenden Vorschriften erkundigen. Fragen Sie bei Ihrem Tierarzt oder dem zuständigen Veterinäramt nach. Die Reisebestimmungen der einzelnen Länder sind sehr unterschiedlich und können sich kurzfristig ändern. Fast überall ist eine Tollwutimpfung, mindestens 30 Tage alt und nicht älter als 12 Monate, notwendig. Man sollte sich aber rechtzeitig darum kümmern, damit für notwendige Impfungen und / oder einem Titertest (Blutprobe auf Tollwutantikörper, erforderlich für Norwegen, Schweden und England), genügend Zeit vorhanden ist. Für einige Länder ist ein Gesundheitszeugnis und / oder eine Einfuhrgenehmigung notwendig. Diese Auskunft erhalten Sie bei den jeweiligen Länderkonsulaten oder teilweise auch bei den Automobilklubs.

Ab dem 01.Oktober 2004 können Hunde und Katzen mit dem Heimtierausweis in andere EU-Länder reisen. Das Reisen mit Haustieren soll durch den einheitlichen veterinäramtlichen Ausweis wesentlich einfacher werden. Bislang verlangten die Länder unterschiedliche Bescheinigungen. In dem neuen einheitlichen Heimtierausweis muss eine gültige Tollwut-Impfung bescheinigt sein. Neben Angaben zum Besitzer sind auch Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Angabe zu Farbe und Typ des Haarkleides verzeichnet.

Informieren Sie sich rechtzeitig über alles um stressfrei mit Ihrem Liebling in den Urlaub zu fahren.

Checkliste für das Hundegepäck

  • Imfpaß und alle für das einreisende Land notwendige Unterlagen
  • Futter und Schüsseln
  • Halsband und Leine ( und Ersatz)
  • Hundekorb und Transportkiste (falls nötig)
  • Medikamente (Durchfall, Verstopfung etc.)

Informieren Sie sich welche gesundheitliche Risiken für Ihren Hund in dem Urlaubsland bestehen (siehe eingeschleppte Infektionskrankheiten)  und "rüsten" Sie sich bei Ihrem Tierarzt entsprechend aus.  

 

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Erziehung

 

Welpen von Willow + Whisper mit Halbschwester Winona

Unsere Welpen wachsen im Rudel auf. Hier Halbschwester "First-Born-Daughter" + Welpen aus dem K-Wurf

 Our K-Litter out of Sno Quest's A Dream Come Drue + Do Whisper My Name of KWPak"
The puppies  halfsister "Winona" making sure everyone's comfortable
 

Bei der Erziehung müssen alle Familienmitglieder einer Meinung sein......darf er am Tisch betteln, bekommt er von Ihnen nichts und von den Kids doch, darf auf das Sofa oder nicht. Verwenden Sie auch einfache Begriffe für die Befehle und stellen Sie sicher, dass alle Familienmitglieder die gleichen Wörter benutzen ! Belohnen Sie Ihren Welpen für jedes gut ausgeführte Kommando mit einem Leckerchen.

Die Alaskan Malamute - Welpenerziehung im Rudel läuft ohne unnötige Höflichkeitsfloskeln ab- wie auch in der Jungtiererziehung. Der Umgangston ist herzlich, aber klar. Und ein Malamutehalter muss den Umgangston übernehmen, wenn sein Hund ihn verstehen soll und er muss als "Rudelführer" anerkannt werden. Lehren sie den Welpen vom ersten Tag an, was er darf und was nicht. Die Erziehung fängt mit der ersten Minute an. Alle Fehler die sie im Welpenalter bei der Erziehung begehen, sind schwer wieder gut zu machen. Erziehen sie ihren Welpen mit Konsequenz , viel Lob und Liebe und halten sie sich immer vor Augen: " was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmermehr.!"

Der Alaskan Malamute ist ein guter Familienhund. Aber, lassen sie ihren Hund niemals alleine mit Kleinkindern. Malamuten sind die geborenen Kinderfreunde, jedes Kind ist für sie ein Jungtier, das beschützt werden muss. Aus Malamutesicht müssen Jungtiere erzogen werden. Und Malamute -Erziehung kann unter Umständen etwas grob sein.

Über die Erziehung eines Alaskan Malamute wird jeder Besitzer seine eigenen Theorien haben oder auch Ratschläge weitergeben können. Da jeder Schlittenhund einen anderen Charakter besitzt ist es daher auch schwierig eine Grundregel oder ein Konzept für die Erziehung von Schlittenhunden aufzustellen. Auch spielt bei der Erziehung eine Rolle ob der Alaskan Malamute als Einzelhund oder in einem Rudel gehalten wird oder für seine "Funktion" als Lastenzieher/Schlittenhund eingesetzt wird. Aber jeder Schlittenhund ist zu erziehen, man braucht nur etwas mehr Geduld und Einfühlungsvermögen und dem Schlittenhund sollte es Spaß machen was er lernt. Allerdings wird er nie absolut gehorsam sein, er wird immer wieder versuchen seinen eigenen Willen mit einzubringen.....aber ist es nicht auch dies warum wir uns für diese urwüchsige und eigenständige Rasse entschieden haben ?! Man sollte auch bei der Erziehung nie vergessen, ein Hund kennt keine "Moral", er kennt nicht gut oder böse und auch nicht schwarz oder weiss. Dies heißt für uns, wenn das, was er erlebt, keine unangenehme Erfahrung ist, wird er sein Erlebnis zu seiner Lebensweise, Verhaltensweise machen und diese nicht ändern. Wir müssen ihm zeigen was richtig und / oder falsch ist. 

 

 

Dies ist das Werk eines liebestollen Malamuterüden. Soviel Kraft steckt in diesen Hunden, die sie zum Glück in den seltensten Fällen so einsetzen. Wenn Sie sich einen kleinen süßen Welpen holen, sollten sie immer daran denken, welch ein Kraftpaket sie irgendwann einmal an der Leine haben werden und wenn sie nicht wollen, dass irgendwann einmal ihr Hund mit Ihnen spazieren geht - nicht Sie mit Ihm- denken sie immer daran wie wichtig die Erziehung ist.


- Was tun bei

......Beißhemmung

Wenn der Welpe beim Spiel zu fest zubeißt, sofort laut "autschen" und  das Spiel abbrechen. Dies würde auch ein Welpe tun, wenn er von einem anderen Hund zu fest gezwickt wurde. Wenn Sie die Hand erschrocken wegziehen, schnappt der Welpe begeistert nach,da er es für ein Spiel hält. Bevor Sie den Welpen zum Weiterspielen auffordern ignorieren Sie ihn eine Zeitlang .

...... wenn der Welpe alleine bleiben muss

Weil der Welpe nicht überall hin mitgenommen werden kann, üben Sie das Alleinsein. Beginnen Sie damit wenn der Welpe das Vertrauen zu ihnen gewonnen hat. Am besten gehen sie am Anfang fünf oder zehn Minuten weg, der Welpe wird schnell merken, dass sie nur vorübergehend fort sind und bald wieder kommen.  Beginnen Sie mit der Übung nach einem  Spaziergang oder nach dem Füttern, denn danach ist der Welpen meist müde und schläft.  Bieten Sie ihm Spielzeug und Kauröllchen zu Ablenkung an, falls er aufwacht.  Für Ihre Wiederkehr wählen Sie einen Moment, in dem drinnen alles ruhig ist. Loben sie ihn! Bleiben sie immer ein wenig länger fort. Vor allen Dingen informieren Sie Ihre Nachbarn, dass ein neues Familienmitglied bei Ihnen Einzug gehalten hat und es eine Zeitlang zu "Gesängen" kommen kann.

......beim Hochspringen

Welpen versuchen dadurch ans Gesicht zu gelangen  um die Mundwinkel zu lecken. Sie wollen damit ihre Unterwürfigkeit zeigen. Wenn Sie mit dem Welpen schimpfen desto mehr springt er hoch  um seine Unterwürfigkeit zu zeigen.....muss er ja - Sie sind "Böse mit ihm" !!!! Versuchen Sie den Welpen zu ignorieren und wenn er aufhört Sie anzuspringen dann kümmern Sie sich wieder um ihn.

.....wenn Sie Ihren Hund loben und tadeln:


Loben:
In der Hundeerziehung ist das Loben ein wichtiger Faktor.  Richtig loben Sie Ihren Hund, indem Sie ihn streicheln, ihm ein Leckerlie geben oder überschwänglich loben und hier spielt  die Stimme eine große Rolle, sie wird im Tonfall angehoben ("Ja fein!", "Klasse"  oder "Gut gemacht!"..dies bleibt ihnen überlassen). Da Hunde ein sehr gutes Gehör besitzen, reicht es, mit leiser, angenehm hoher  Stimme mit dem Tier zu sprechen. Der Hund muss an der Stimme unterscheiden können ob es Lob oder Tadel ist. Durch Ihr Lob und Leckerlies machen Sie dem Hund verständlich ...... Hey klasse das war toll. Und gerade ein Alaskan Malamute macht für Leckereien sehr viel.

Tadeln:
Ein Tadel ist nur  sinnvoll, wenn der Hund verstehen kann, warum er "geschimpft" wird......also auf "frischer Tat ertappt" wird.  Nachträgliches Schimpfen wird vom Hund überhaupt nicht verstanden, da ihm der direkte Bezug zur „Schandtat“ schon längst fehlt, wie unter anderem unter Stubenreinheit beschrieben. Auch muss  bei  der Ausführung einer falschen Handlung  (zum Beispiel beim Rüden  Bein heben, wo es nicht sein soll)   mit einem Kommando, einem Geräusch oder Bewegungen eingegriffen werden um das Tier entsprechend von seinem Handeln abzubringen oder abzulenken.

.....damit einige alltägliche Dinge einfacher werden:

Gewöhnen sie ihrem Welpen unbedingt an Pflege- und Untersuchungsmaßnahmen wie Bürsten, Tastkontrollen am ganzen Körper, Krallenkontrolle,  Zähneschauen, usw. Untersuchen sie ihn, er wird sich im Ernstfall später einmal besser bei einem Tierarztbesuch behandeln lassen. Besuchen Sie Ihren zukünftigen Tierarzt „einfach mal so“ und  lassen den Welpen „durchchecken“ und sprechen dann auch gleich die noch vorzunehmenden Impfungen und/oder Wurmkuren durch. So hat Ihr Welpe den ersten Tierarztbesuch ohne Impfung oder unangenehme Erfahrung hinter sich gebracht.  

 .....Stubenreinheit

Ein Welpe macht sein Geschäft stets nach dem Schlafen, einige Minuten nach dem Füttern und Trinken. Bringen sie ihn ins Freie und wenn er dort sein Geschäft verrichtet hat loben sie ihn überschwänglich und geben ihm einen kleinen Leckerbissen. Legen sie als Vorsichtsmaßnahme ein Paar Zeitungen hin, möglichst in Türnähe, so dass der Welpe die Möglichkeit hat –falls er nicht ihre hundertprozentige Aufmerksamkeit hat, sein Geschäft darauf zu verrichten. Beobachten sie ihren Welpen immer wieder. An geradezu klassischen Verhaltensabläufen und Haltungen (es können manchmal nur Kleinigkeiten sein) können sie dann schnell das sich anbahnende Geschäft erkennen.  Sollte trotz aller Vorsicht ein Unglück passiert sein, schimpfen sie laut und deutlich „NEIN“ oder "PFUI" und bringen sie ihn sofort ins Freie. Sollte einmal ein Malheur passieren, dass sie nicht miterleben durften, tief durchatmen, Ärger herunterschlucken, beseitigen sie die Angelegenheit kommentarlos nachträgliches Schimpfen wird vom Hund überhaupt nicht verstanden, da ihm der  Bezug zur „Schandtat“ schon längst fehlt.

.....Kinder und Hunde:

An der Erziehung sollten sie Ihren größeren Kinder unbedingt beteiligen. Kleinkinder wird der Hund allerdings nie als "ranghöher" in seinem Rudel akzeptieren, sie genießen bei einem gut geprägten Hund eher den Status von Welpen. Die Rangordnung spielt im Zusammenleben  eine wichtige Rolle, daher sollte Ihrem Hund klar sein, dass Sie die Rudelführer sind.

 Im Zusammenleben Kind und Hund sollte man auch einige wichtige Regeln beachten.

  • Niemals Hunde und kleine Kinder alleine lassen.
  • Bringen Sie dem Hund bei, dass Kinderzimmer und Kinderspielzeug tabu ist.
  • Geben Sie ihrem Hund immer erst zu essen, wenn sie bereits gegessen haben.
  • Vermeiden Sie dass der Hund mit den Kindern auf dem Sofa sitzt, er gehört dort nicht hin.
  • Lehren Sie Ihren Kindern, dass ein Hund - ganz besonders ein Welpe- Ruhepausen benötigt, die diese auch nicht stören dürfen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es den Hund nicht am Schwanz oder an den Ohren ziehen und auch nicht in die Augen pieksen soll, denn es kann sehr leicht passieren dass sich der Hund zur Wehr setzt.
  • auch sollte der Hund nicht beim Fressen gestört werden. Jüngere Kinder die nicht  als ranghöher anerkannt werden,  sollten während dieser frisst etwas Abstand vom Hund halten.
  •  beim Spiel mit dem Welpen sollte das Zwicken in die Haut, das Anspringen und das Zerren an der Kleidung des Spielpartners unterbunden werden. Kleinere Kinder sind dem meist nicht gewachsen. Am besten beim Spiel immer anwesend sein um sofort rechtzeitig eingreifen zu können.
  • lassen Sie Ihre Kinder nur einen Hund ausführen dem sie  körperlich und psychisch auch gewachsen sind. 

 

Amy und Mac, August 2003

Wie man sieht arbeiten wir auch noch an der Erziehung, aber es ist schon sehr schwierig einem Alaskan Malamute klarzumachen, die Katze darf... er nicht ! 

 

WICHTIG : Ein Welpenkurs zur weiteren Sozialisierung des Welpen gegenüber anderen Hunden ist sehr zu empfehlen, da durch die Trennung von Mutter und Geschwistern die Sozialisierungsphase unterbrochen wurde. In der Welpenspielstunde lernt er mit anderen Hunden auszukommen und den Umgang mit anderen Hunderassen.

Prägungsspieltage & Welpenspielstunden für die Entwicklung und Prägung Ihres Welpen finden sie hier nach Postleitzahlen geordnet.

 

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...schon mal versucht zu zählen ??

 

Calming Signals

....oder wie verstehe ich meinen Hund?

Nicht nur der Urvater des Haushunde, der Wolf, teilt über Signale seinen Rudelmitgliedern mit wie er sich fühlt. Diese 'Calming Signals' wurden auch an unsere Haushunde vererbt.

Schon seit längerem ist bekannt, dass Wölfe Beschwichtigungssignale benutzen, durch die sie Aggression, Angst, Stress oder ähnliches unterbrechen und mildern können. Diese Signale werden also dazu verwendet, um Konflikten vorzubeugen oder diese zu lösen. Turid Rugaas hat bei ihren Forschungen festgestellt, dass diese Signale nicht nur bei Wölfen vorkommen, sondern auch von unseren Haushunden verwendet werden.

Mit Hilfe ihres Körpers, des Gesichts, der Rute, der Ohren sowie über Gesten und Töne teilen sich unsere Hausgenossen mit. Hunde zeigen uns durch diese Signale, was in bestimmten Situationen mit ihnen los ist und dies, bevor etwas passiert. Wenn wir Menschen nun lernen, diese Signale zu verstehen, dann können wir Gefahren vermeiden, den Hund beruhigen und Kinder sofort wegnehmen, wenn dieser es möchte.

Durch mangelnde Sozialkontakte und falsche Bestrafung kann ein Hund diese Beschwichtigungsgesten verlernen. Dies sollte auf jeden Fall vermieden werden, denn diese Signale sind überlebenswichtig. Turid Rugaas fand über 30 solcher Signale heraus, die wichtigsten sollen nun nachfolgend beschrieben werden.

Wegschauen / Kopf wegdrehen
Dieses Signal zeigt der Hund, wenn ihm ein anderer Hund gegenübersteht, eine Person ihm zu Nahe kommt oder wenn wir ihn anstarren. Der Hund dreht seinen Kopf weg und schaut scheinbar verlegen zur Seite. Dies ist ein Zeichen dafür, dass er sich nicht wohlfühlt. Entschärft wird die Situation, indem wir neben den Hund gehen und unsererseits Calming Signals aussenden, bis er selbst wieder auf uns zukommt. Dann streicheln wir ihm die Flanken oder beschäftigen uns mit etwas Anderem.

Spielposition / -verbeugung, -aufforderung
Mit den Vorderbeinen nach unten gehen.
Oft wird es beim Spielen benutzt, aber auch bei anderen großen Tieren (Pferde, Kühe), da sie diese oft nicht einschätzen können.

Nase lecken
Wird oft in Situationen angewandt, in denen der Hund angespannt ist, etwa, wenn man sich über ihn beugt, mit verärgerter Stimme mit ihm redet oder gerade auf ihn zugeht. Wieder möchte er die Situation beschwichtigen und uns gutmütig stimmen. Daher sollte es vermieden werden, sich von vorne her über ihn zu beugen (beim Anleinen, Kämmen)

Hinsetzen / Hinlegen
Legt sich ein Hund auf den Rücken, bedeutet dies manchmal Unterwerfung. Wenn er sich bei Begegnungen mit fremden Hunden auf den Bauch legt, dann will er die Situation entschärfen.

Ein Welpe wirft sich manchmal auf den Rücken, wenn ihm das Spiel zu rauh wird. Schalten wir also einen Schritt zurück, wenn sich der Hund so zeigt. Beispielsweise bei der Erziehung, wenn der Hund langsamer wird, sich hinsetzt, hinlegt, gähnt oder sonstige Signale zeigt, sollten wir zurückschalten, denn in dieser Situation ist das Lernen blockiert.

Schlangenlinien gehen
Wenn Hunde aufeinander zurennen, dann nie schnurgerade. Sie gehen einen Bogen. Deshalb sollten Sie auch nie kerzengerade auf ihren Hund zugehen.

Langsam gehen
Dieses Beruhigungssignal wird vom Menschen oft missverstanden und löst bei diesem oft eine konträre Reaktion aus, der Hund wird also ermahnt, schneller zu gehen. Je mehr wir den Hund auffordern, schneller zu gehen, umso langsamer wird er, da Mensch und Hund aneinander «vorbeireden».

Gähnen
Eines der meistbenütztesten Signale überhaupt. Es kommt sehr oft vor, dass Hunde in bestimmten Situationen gähnen. Ein Hund gähnt, wenn es zum Tierarzt geht, wenn ihm ein Kind zu nahe kommt, wenn es Streit in der Familie gibt, wenn er sich in engen Räumen aufhalten muss. Er gähnt, um Stress aus seinem Körper zu nehmen. Dieses Signal ist schon eine eindringliche Bitte, zurückzutreten. Gähnen wir also ruhig einmal, wenn es laut gewittert, wenn der Schrubber umfällt, wenn ein fremder Hund auf uns zukommt. Unsere Hunde werden sich beruhigen, wenn sie sehen, dass wir Calming Signals aussenden.

Schnüffeln
Wenn ihr Hund schnüffelt, während er auf einen Artgenossen zugeht, lassen sie ihn doch. Sollten sie es unterbinden, stören sie die Kommunikation zwischen den Hunden.

Schwanzwedeln
Wenn dieses zusammen mit einem Beruhigungssignal auftritt, ist beides als ein solches zu verstehen und bedeutet nicht unbedingt, dass der Hund gerade glücklich ist. Der Hund steckt oft in zwiespältigen Empfindungen und wedelt auch dann leicht mit dem Schwanz. Kommt er in niedriger Stellung an, hat die Ohren tiefgelegt, winselt er, legt sich auf den Rücken oder "pieselt" vielleicht sogar, dann ist das Wedeln mit der Rute eine "Weiße Fahne"; ein Signal, um uns zu beschwichtigen.

Beobachten können wir das, wenn wir energisch mit schlechter Laune die Tür knallen und durch die Wohnung stampfen, wenn ein Fremder den Hund anspricht und sich über ihn beugt. Wie oft haben wir intensives Gewedel mit Drehen des Körpers als schlechtes Gewissen gedeutet ? Nein, der Hund will uns beruhigen, er bittet um ein friedliches Miteinander.

Urinieren
Sehr starkes Beruhigungssignal. Tritt auf, wenn etwa ihr Hund einem anderen begegnet oder ihrer erschnüffelt, dass ein großer Hund vor kurzer Zeit an dieser Stelle vorbeigekommen ist. Die Schwierigkeit liegt aber darin, zu unterscheiden, ob jetzt markiert wird oder beruhigt.

Ich hoffe, diese kurze Übersicht hat geholfen, Ihren Hund besser verstehen zu können.

Nutzen sie diese Signale für sich. Ist Ihr Hund erregt, können Sie den Konflikt besänftigen, indem sie auf die Seite schauen oder gähnen. Geben Sie Ihrem Hund die Chance, mit seinen Artgenossen zu kommunizieren und bestrafen Sie es nicht.

 

Der Text wurde uns von Jennifer Overmeier zur Verfügung gestellt. Weitere Veröffentlichungen, auch nur auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors.

 

Körpersprache des Hundes:

 

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Schweden Dezember 2004

Sport

Der Alaskan Malamute wird auch bezeichnet als „Frachtlokomotive des hohen Nordens“, seine  Qualitäten sind Kraft und Ausdauer. Er ist eher geeignet für Lontrails oder Touren, als für Rennen. Wer allerdings auch kein Interesse an Touren oder Longtrails hat, kann den Alaskan Malamute auch bei Wanderungen mit Packtaschen, am Fahrrad oder als Begleiter beim Joggen einsetzen. Mittlerweile gibt es auch Alaskan Malamutes als Agility, Begleit- und Turnierhund.

 Beim Schlittenhundesport, der unterteilt ist in Sprint, Middle Distance und Longtrail gibt es auch noch verschiedene Kategorien: 

  • Pulkaklasse: Der Musher begleitet seine eins bis drei Hunde, die eine Pulka ziehen, auf den Skiern.
  • Skijöring: Der Musher (auf Skiern) ist mit einem Hund über einen Bauchgurt, Zugleine und ein Zuggeschirr mit einem Hund verbunden
  • C oder 4 Hundeklasse: 2-4 Hunde
  • B oder 6 Hundeklasse:  4-6 Hunde
  • A oder 8 Hundeklasse:  6-8 Hunde
  • 0 oder offene Klasse: Mindestanzahl sind acht Hunde, nach oben keine Begrenzung

 Unterteilt werden die einzelnen Kategorien noch einmal nach  Schlittenhunderassen.

  • Gruppe 1: Siberian Husky
  • Gruppe 2: Alaskan Malamute, Grönländer, Samojede

 Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Hunde einzuspannen,  die gebräuchlichste Art

ist das Doppelgespann (Gang Hitch-Gespann). Hier werden die Hunde nebeneinander eingespannt. Bei einem Fächergespann sind alle Hunde mit einer einzelnen Zugleine am Schlitten befestigt. Bei einem Tandemgespann laufen die Hunde hintereinander.  

 

    

Musherlatein:

 Zugleine: Leine mit der Hunde, den Schlitten/Trainingswagen ziehen, besteht aus Ruckdämpfer, Zentralleine, Neckline und Tugline.

 Zentralleine oder Gangline: an der werden rechts und links die Hunde eingespannt

 Neckline: Diese Leine wird am Halsband des Hundes befestigt.

 Tugline: Die Verbindung von Hund/Hundegeschirr zur Zentralleine

 

  

Positionen der Hunde im Gespann:

 Leaddogs: Leithunde laufen an der Spitze des Gespannes und sind für die Ausführung der Kommandos  zuständig.

 Pointdogs: Hundepaar direkt hinter den Leaddogs.

 Swingdogs: Hundepaar hinter den Pointdogs.

 Wheeldogs: Hunde sind direkt vor dem Schlitten/Trainingswagen eingespannt und haben die Aufgabe in den Kurven den Schlitten auf der Fahrlinie zu halten.  

 

 

 

DCNH-Leistungsprüfung für Schlittenhunde

Der Deutsche Club für Nordische Hunde bietet allen Schlittenhundenbesitzern die Möglichkeit die Leistungsprüfung mit seinen Hunden abzulegen.  Sie beruht auf freiwilliger Basis. Zu Beginn der Leistungsprüfung  müssen die Hunde mindestens 18 Monate alt sein und für sie muss ein HD-Gutachten vorliegen, das nicht schlechter als C2 ausgewertet worden ist. Die Prüfungskilometer können auf allen Sprint, Middle Distance, Longtrail und Touren im In- und Ausland innerhalb einer Saison  zurückgelegt werden. Als Saison zählt die Zeit vom 1.September – 30. April.  Die gefahrenen Kilometer werden von dem Prüfungsveranstalter auf einem DCNH-Formblatt bescheinigt.

 Prüfungsstufe 1: Für das Erreichen müssen 100km ausschließlich bei Sprintrennen oder 200km bei Middle Distance, Long Trails und Touren und eventuell Sprint ohne jegliche Zeitvorgaben zurückgelegt werden. Bei den Prüfungskilometern von Long Trails und Touren müssen folgende Gewichte auf dem Schlitten oder Trainingswagen mitgeführt werden:

 -Gespanne – 8kg pro Hund, max. 70kg pro Schlitten

-Pulka  - 15kg für jeden Rüden und 10kg für jede Hündin.

 Das Gewicht des Gefährts wird mitgerechnet.  

Prüfungsstufen 2: Für das Erreichen müssen 150km ausschließlich auf  Sprintrennen oder 400km bei Middle Distance, Longtrail und Touren  und eventuell Sprintrennen zurückgelegt werden. Im Sprintbereich muss eine Durchschnittgesschwindigkeit bei der Rasse  Siberian Husky von min. 15km/h und bei den anderen Rassen mind. von 12km/h erbracht werden. Im Middle Distance-Bereich muss eine Durchschnittgeschwindigkeit bei der Rasse Siberian Husky von mind. 12km/h und bei den anderen Rassen von mind. 10km/h erbracht werden.

Für den Breich Longtrail und Touren, sind wie bei Leistungsprüfungsstufe 1, die o.g. Gewichte mitzuführen.

Prüfungsstufe 3: Einzelhundprüfung direkt durch eine/n DCNH-Prüfer/in. Die zu prüfenden Hunde müssen die Prüfungstufe 2 abgeschlossen haben. Die Bewertung erfolgt nach allgemeinen und besonderen Kriterien. Die Anzahl der Einzelprüfungen ist dem/der Prüfer/in freigestellt, aber sollte jedoch nicht unter 13 liegen. Die Bewertungsskala reicht von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Zum Bestehen der Prüfungsstufe 3 muss der zu prüfende Hund mind. die Prüfungsnote 4,0 erreicht haben. Die Position des Hundes im Gespann wird in der Bewertung berücksichtigt. Hierbei muss er bei den speziellen Kriterien  min. eine 4 in jeder seiner Einzelprüfung erhalten , um zu bestehen.   

 

 

Das Training mit dem jungen Alaskan Malamuten

-Früh übt sich, wer ein Schlittenhund werden will!-

Will man seinen Alaskan Malamute an seine, ihm angeborene, Passion für das Ziehen heranführen, so kann man bereits im Welpenalter mit dem Training beginnen. Denn durch das frühzeitige üben mit dem kleinen Hund hat man es später viel leichter,wenn man mit der eigentlichen Zugarbeit beginnen kann. Mit dem ziehen von Lasten muss man warten, bis das Knochenwachstum abgeschlossen ist um dem Hund keine bleibenden und irreparablen Schäden am Skelett zuzufügen. Das Üben der Richtungskommandos kann man z.B. wunderbar in die täglichen kleinen Spaziergänge mit einbauen. Bei jedem Wechsel der Richtung sagen wir unserem kleinen Welpen, das dazugehörige Wort, welches wir später einmal benutzen wollen. Welche Kommandos man letztendlich benutzen möchte, ist der eigenen Fantasie überlassen. Da ein Hund die Worte die wir sagen, inhaltlich nicht versteht, sollten es Worte sein die für den Hund akustisch deutlich zu unterscheiden sind und die man sich selbst natürlich auch merken kann.

Für die Richtungskommandos, haben sich die aus der Inuit Sprache kommenden Worte Haw (wird mit einem kehligen „o“gesprochen) für links und Gee (Tschi) für rechts bewährt. Hat unser kleiner Welpe nun verstanden, was es mit den Richtungskommandos auf sich hat, können wir damit beginnen, kleine Trainingseinheiten zu gestalten. Gut vorbereitet haben wir uns dazu in den allseits bekannten Tiergeschäften ein Geschirr und haufenweise Leckerlis gekauft. Das Geschirr ist natürlich noch keines , dass zum Ziehen geeignet ist, sondern einfach ein Geschirr, dass wir nur zum Üben nutzen und welches sich von dem normalen Gassi-Geh-Geschirr, falls man seinen Hund nicht am Halsband führt, unterscheidet.  Nun kann mit dem Training begonnen werden. Zuerst üben wir, ins Geschirr einsteigen und wieder aussteigen. Mit etwas Glück hat man dann später einen Hund, dem man sein Arbeitsgeschirr nur über den Kopf ziehen muss und den Rest macht er alleine. Klappt das mit dem Geschirr dann schon ganz gut, fangen wir an unseren kleinen Hund, dazu zu animieren, voraus zu laufen. Auf was der Hund dabei am besten reagiert und wie er sich anspornen lässt, wird jeder selbst wissen. Wenn er denn nun loslaufen soll, sagen wir wieder das, dafür vorgesehene, Wort dazu, das kann z.B. Los, go, laufen, oder was auch immer sein. Auf alle Fälle nie vergessen, den Hund ausgiebig zu loben, wenn er etwas toll macht. Schauen einem beim loben vorbei gehende Passanten etwas merkwürdig an, einfach lächeln und ignorieren. Denn je ausschweifender ein Lob ausfällt, desto besser kann der Hund es mit seinem Tun verknüpfen und um so schneller versteht er auch, dass er etwas richtig gemacht hat. Wenn wir es nun geschafft haben, dass unser Hund brav voraus läuft, können wir anfangen, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, in dem wir nun noch Tempowechsel einbauen. Inzwischen ist aus unserem Welpen ein Junghund von ca. einem halben Jahr geworden und mit etwas handwerklichem Geschick haben wir, für unser Energiebündel, einen kleinen „Trainingswagen“ mit Plastikrädern gebaut. Natürlich kann man auch eine Kette, ein Holzstück oder vielleicht auch das inzwischen ausgediente Bobby-Car der Kinder nehmen.

Beispiel für einen selbstgebauten „Trainingswagen“

Bild © Marion Stuckert

Der Sinn und Zweck dieses „Trainingsgerätes“ ist es, den kleinen Hund daran zu gewöhnen, dass etwas hinter ihm her rollt und auch Krach macht. Da der Alaskan Malamute vom Wesen her kein zimperlicher Hund ist, wird ihm diese Übung keine schlaflosen Nächte bereiten. Natürlich wird er ordentlich mit Leckerlis belohnt, wenn er seinen Trainingswagen die ersten paar Meter „gezogen“ hat. 

Training mit dem Wägelchen

Bild © Marion Stuckert

Das Gewicht, dass ein Hund zieht hängt von vielen Faktoren ab und ist eine komplizierte mathematische Formel mit vielen Variablen. Als Richtwert kann man sich merken, dass auf gerader, asphaltierter Strecke, der Hund ca. ein Vierzigstel des Gesamtgewichtes zieht. Wiegt unser selbstgebautes oder umfunktioniertes und zweckentfremdetes Wägelchen nun ungefähr ein Kilo, dann zieht unser kleiner Hund so etwas um die 25 Gramm. Dies ist nur ein kleiner Richtwert, der natürlich keinen Anspruch auf mathematische Korrektheit erhebt. Von jetzt an gestalten wir unsere Trainingseinheiten immer mit dem kleinen Wägelchen. Am besten übt man von nun auch mit zwei Personen. Geschickt wäre es jetzt, sich eine Strecke mit einer Kreuzung zu suchen um dort gezielt die Richtungskommandos zu üben. Hat unser junger Alaskan Malamute die Kommandos, die wir seit Monaten bei jedem Spaziergang haben mit einfließen lassen, verinnerlicht, stellen wir uns nun an eine Kreuzung im Wald, Feld oder Park und schicken unseren Hund mit dem entsprechenden Start-Kommando los und geben kurz vor der Kreuzung dann das Kommando für links oder rechts. Damit unser kleiner Hund jetzt auch ein garantiertes Erfolgserlebnis hat, kommt nun diezweite Person ins Spiel, die stellt sich nämlich mit reichlich Leckerlis in der Hand schon mal in die richtige Kurve. Der Hund wird nun selbstverständlich direkt zu der Person mit den Leckerlis laufen und nebenbei ist er auch noch ganz toll in die richtige Richtung abgebogen. Jetzt wird sich natürlich gefreut und gelobt wie verrückt. Unser kleiner Alaskan Malamute hat nun mit seinem Trainingswagen ein super Erfolgserlebnis gehabt, er hat viele Leckerlis bekommen und wurde mit Lob überschüttet. Nach diesem Prinzip kann man nun seine Trainingseinheiten weiterhin gestalten. Es ist natürlich noch ein weiter Weg, bis alle wichtigen Kommandos perfekt sitzen, aber durch fleißiges üben kann man seinen jungen Alaskan Malamuten prima auslasten. Er lernt zu lernen, hat eine Menge Spaß und durch die gemeinsamen Übungen schweißt das Mensch-Hund-Team zusammen. Natürlich sollte klar sein, dass die Zeiten des Trainings altersgemäß gestaltet werden müssen, ein kleiner Welpe von zwölf Wochen kann sich nicht lange konzentrieren, dem reichen am Anfang 2-3 Minuten. Die Länge des Trainings kann man dann mit zunehmendem Alter steigern. Auch sollte der Erfolg des Trainings nicht am eigenen Ehrgeiz gemessen werden, sondern an unserem kleinen Hund, der vielleicht nicht immer gleich versteht, was wir von ihm wollen. Dann heißt es umdenken, neu orientieren, überlegen, wie kann ich meinem Hund besser begreiflich machen, was ich von ihm erwarte. Am Ende kann man dann auch zusammen stolz sein, was man gemeinsam mit seinem Hund erreicht hat.

Aber nun ist die Zeit gekommen, wo aus unserem kleinen Welpen ein großer und vor allem kräftiger, erwachsener Hund geworden ist. Das Trainingsgerät, für welches wir uns entschieden haben, steht startklar in der Garage und wartet auf seinen Einsatz. Da wir das erste Lebensjahr unseres Alaskan Malamuten mit fleißigem üben verbracht haben, ist unser Hund nun auch ziemlich kommandosicher und wir können uns zu unserem ersten Ausflug aufmachen.Noch ein kurzer Besuch beim Tierarzt um den Hund durch checken und die Hüften röntgen zu lassen, dann den Hund vermessen und ihm ein auf Maß geschneidertes Zuggeschirr gekauft. 

Jetzt steht der artgerechten Auslastung unseres Alaskan Malamuten nichts mehr im Weg. Es gibt viele unterschiedliche Trainingsgeräte, für welches man sich entscheidet hängt vom persönlichen Geschmack und natürlich auch von der Anzahl der Hunde ab. 

 

 Beginnen wir mit dem Einzelhundehalter. 

 Da gibt es zum einen den Dogscooter, dies ist ein für Erwachsene geeigneter Roller. Der Hund wird hierbei mittels Zugleine am Roller befestigt. Die Zugleine wird durch einen am Roller befindlichen Abstandhalter davon abgehalten, unter das Vorderrad zu gelangen. Der Hund trägt hierbei ein X-Back-Geschirr, welches man sich in verschiedenen Shops maßschneidern lassen kann.

http://www.sledwork.de/shop/

 Denn das A und O beim Zugsport ist ein perfekt sitzendes Geschirr um den Hund vor Reibunungen zu schützen und dass eine optimale Verteilung der Zugkraft gewährleistet. Beim Scootern ist allerdings auch eine gewisse Kondition von Seiten des menschlichen Teampartners von Vorteil, da man gerade bergauf, doch auch mal kräftig mithelfen muss.

Unavuk of Kiyara's Wolf Pak

Ebenfalls für den Einzelhundehalter geeignet ist das Bikejöring, wie beim Scooter erfolgt auch hier die Anspannung über eine Zugleine. Auch beim Bikejöring sollte man über Kondition verfügen. Bikejöring hat sich inzwischen sogar als eigene Sportart etabliert.

Kayu ' Little Man of Kiyara's Wolf Pak

  Das Sacco-Cart kann man ebenfalls noch mit nur einem Alaskan Malamute fahren. Allerdings besteht, hier, auch die Möglichkeit einen zweiten Hund mit einzuspannen. Das Sacco-Cart ist ein vierrädriger Trainingswagen, der ca. 30kg wiegt und ausschließlich mit Zugbügel gefahren wird. Beim Fahren mit Zugbügel braucht der Hund ein spezielles Geschirr, ein sogenanntes Pulka-Geschirr, welches man sich auch auf Maß schneidern lassen kann. Beim Sacco-Cart befindet sich hinten ein Standing Rack, so dass das Mitfahren einer zweiten Person möglich ist.

Sacco Cart

 

Ukioq of Kiyara's Wolf Pak, Bild © Marion Stuckert  

 

Ab zwei Hunden lohnt es sich über die Anschaffung eines etwas schwereren Trainingswagens nachzudenken. Die Trainingswagen sind in verschiedenen Ausführungen und Gewichten erhältlich. Diese Wagen sind je nach Gewicht mit zwei, drei oder noch mehr Hunden fahrbar. Die Anspannung erfolgt auch hier über eine Zugleine und die Hunde tragen X-Back-Geschirre. 

Trainingswagen, 85kg  Dreirad, 40kg

Wenn der erste Schnee fällt, dann ist der Alaskan Malamute erst so richtig in seinem Element. Jetzt wird es höchste Zeit den Schlitten auszupacken und die Hunde davor zu spannen. Die Schlitten sind ebenfalls in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Man unterscheidet hierbei zwischen, Sprint-, Middle Distance und Long Distance Schlitten. Auch hier wird der oder die Hunde mittels Zugleine angespannt. Spätestens jetzt fühlen wir uns wie ein waschechter Musher aus Alaska, nur, dass wir hier in Deutschland die, für uns, wesentlich angenehmeren Temperaturen haben.

Sprintschlitten, ohne Bodenwanne  Toboban, tiefschneetauglich dank Bodenwanne)

Nachdem wir nun die Wintermonate mit viel Spaß und Training mit unserem Alaskan Malamute verbracht haben und inzwischen schon gar nicht mehr wissen, wie wir jemals  ohne unseren Hund überhaupt lebensfähig waren, nähert sich der Sommer. Ab einer Temperatur von über 15 Grad Celsius ist die schöne Zeit vorbei und das Training muss nun etwas umgestaltet werden. Aber auch hier gibt es Spaß bringende Alternativen. Je nachdem wie hoch die Temperaturen steigen, richten wir unseren Tagesablauf ein.

Heißes Wetter bedeutet, sehr, sehr früh aufstehen um mit seinem Hund mit Packtaschen wandern zu gehen. Packtaschen sind speziell gefertigte Rucksäcke die der Hund tragen kann.

Generated to Win of Kiyara's Wolf Pak

Auch für die etwas wärmere Jahreszeit geeignet ist das ziehen eines Bollerwagens. Hierbei kann man jeden gängigen Bollerwagen umrüsten, so dass er mit Zugbügel vom Hund gezogen werden kann. Wenn dann gar nichts mehr geht, dann wird nur noch gefaulenzt oder man fährt früh Morgens an den Baggerweiher und schwimmt eine Runde mit seinem Hund, vorausgesetzt man hat kein wasserscheues Wesen.

TAVI THANÈE APONI OF KIYARA'S WOLF PAK

Wie man sieht gibt es genug Möglichkeiten der artgerechten Auslastung und auch mit seinem Welpen und Junghund kann man schon einiges machen.

© Text: Marion Stuckert und Trudi Schitthelm / Januar 2014

mehr auf ihrer Website: Trudi's Zughundesport

          

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  Ausstellungen 

Auf den Ausstellungen wird in verschiedenen Klassen gerichtet, jeweils in Rüden und Hündinnen unterteilt.

Jüngstenklasse oder Puppyclass 

6 - 9 Monate
Jugendklasse 9 - 18 Monate
Zwischenklasse 15-24  Monate
offene Klasse ab 15 Monate

Gebrauchshunde oder  Arbeitsklasse 

ab 15 Monate
Championklasse mit Championtitel ab 15 Monate
Ehrenklasse ab 15 Monate
Veteranenklasse ab 8 Jahre

In der Gebrauchthund - oder Arbeitsklasse ist eine Meldung nur möglich, wenn bis zum Tage des Meldeschlusses das erforderliche Leistungs-/Ausbildungskennzeichen (nach Bestimmungen des VDH bzw. der F.C.I.) zuerkannt worden ist. Die Leistungsprüfung für Schlittenhunde muss durch den VDH bestätigt sein und durch Vorlage einer Kopie der Urkunde kann dann in der Arbeitsklasse gemeldet werden.

Für die Championklasse muss der Hund entweder sein Internationales  Championat (F.C.I.) -CACIB- oder  ein Nationales Championat (wie zum Beispiel Deutsche Champion oder Belgischer Champion) -CAC- haben. Ferner berechtigt der Titel Weltsieger, deutscher Bundes- und Europasieger, sowie Winner Amsterdam zum Melden in der Championklasse. Der Titel muss bis zum Tage des Meldeschlusses vorliegen.

Des weiteren gibt es noch die Ehrenklasse (ab 15.Monate) eine Meldung ist hier möglich, wenn bis zum Tage des Meldschlusses der Titel Int. Champion vorliegt. Die Hunde bekommen keine Formwertnote, sie werden lediglich plaziert. Der mit der Platznote "1" ausgezeichnete Hund nimmt am Wettbewerb um den schönsten Hund der Rasse teil.

Ab 8 Jahren kann man seinen Hund in der Veteranenklasse melden, hier bekommen die Hunde auch keine Formwertnote, können aber plaziert werden.

Wenn Sie mit Ihrem Hund Ausstellungen besuchen wollen, sollten Sie schon früh anfangen zu üben. Man beginnt unter anderem "bei Fuß", Zähne zeigen zu üben und dem Hund das Kommando "steh"  bei zu bringen. Üben Sie die Zahnkontrolle mit Freunden und Bekannten, denn der Richter ist auch keine vertraute Person.  Der Richter hebt zur Kontrolle der Vollständigkeit des Gebisses meist die Lefzen hoch und öffnet den Fang.  Die Rüden müssen unter anderem auch lernen sich an die Hoden fassen zu lassen, denn ein nicht abgestiegener Hoden entspricht nicht dem Standard und ist somit zuchtausschließend. Der Hund sollte auch an einen gewissen Trubel gewöhnt sein, denn bei einer Ausstellung kommen eine Menge Eindrücke auf ihn zu, dies gilt ganz besonders für laute Ausstellungen in der Halle. Den Einstieg sollte man daher auf einer Spezialzuchtschau wagen, da diese meist im Freien sind. Der Hund sollte in einem optimalen Zustand vorgestellt werden, das heißt er sollte nicht verdreckt vorgeführt werden und auf Zahnstein sollte  auch geachtet werden, dies nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch als gesundheitliche Notwendigkeit.  Das Baden und Herrichten mit Haarspray, Puder oder Kalk ist ein diskutiertes Thema. In der VDH-Zuchtschau-Ordnung steht: "Auf dem Zuchtschaugelände ist ein über das Kämmen und Bürsten hinausgehendes Zurechtmachen des Hundes unter Verwendung jedweder Mittel und Hilfen untersagt. 

Die Richter lassen am Anfang alle gemeldeten Hunde einer Klasse gemeinsam im Ring im Kreis traben, danach beginnt die Einzelbeurteilung der Hunde. Der einzelne Hund läuft dann noch einmal im Kreis und die Diagonale oder ein Dreieck je nach Richterwunsch, hier wird dann das Gangwerk in der Seiten- Hinter- und Vorderansicht bewertet. Danach muss er sich vor dem Richtertisch präsentieren, hier ist es dann von Vorteil wenn er das Kommando "steh" beherrscht, denn für den Richter ist es einfacher einen ruhig stehenden Hund zu bewerten. Hier wird dann Knochenstärke, Substanze,  Fellqualität und Struktur, Winkelungen an Vorder- und Hinterhand, Rutenhaltung, Augenstellung und Farbe, Gebiss auf Vollständigkeit, Rück- und Vorbiss kontrolliert .....  die Gesamterscheinung des Hundes.

 

Baqou of Kiyara's Wolf Pak, Mayen Juli 1998

Baqou das erste Mal in der offenen Klasse

 

Moon, Sommer 2000

Üben Sie "mit" Leckerlis, einem kleinen Quitschertier, Tennisball oder einem Klicker je nach dem worauf ihr Hund am besten reagiert und sich konzentriert

 

Die Platzierung erfolgt wenn alle Hunde der Klasse gerichtet wurden und nun hat der Richter die schwerste Arbeit. Er muss aus einer Reihe schöner Hunde die vier Besten ermitteln, teilweise sind es oft nur Kleinigkeiten, die dem Zuschauer auf die Entfernung überhaupt nicht aufgefallen sind.   Alle Hunde bekommen einen Richterbericht und eine Formwertnote, vergeben werden allerdings nur Platz 1 bis 4. Es werden bei den Plazierungen Formwertnoten  von vorzüglich, sehr gut, gut bis genügend vergeben.

 

vorzüglich

darf nur einem Hund zuerkannt werden, der dem Idealstandard der Rasse sehr nahe kommt, in ausgezeichneter Verfassung vorgeführt wird, ein harmonisches, ausgeglichenes Wesen ausstrahlt, der "Klasse" und eine hervorragende Haltung hat. Seine überlegenen Eigenschaften seiner Rasse gegenüber werden kleine Unvollkommenheiten vergessen machen, aber er wird die typischen Merkmale seines Geschlechtes besitzen.

Sehr gut

wird nur einem Hund zuerkannt, der die typischen Merkmale seiner Rasse besitzt, von ausgeglichenen Proportionen und in sehr guter Verfassung ist. Man wir ihm einige verzeihliche Fehler nachsehen, jedoch keine morphologischen. Dieses Prädikat kann nur einem Klassehund verliehen werden.

Gut

dieses Prädikat ist einem Hund zuzuerteilen, welcher die Hauptmerkmale seiner Rasse besitzt aber Fehler aufweist.

Genügend

erhält ein Hund, der seinem Rassetyp genügend entspricht, ohne dessen allgemein bekannten Eigenschaften zu besitzen bzw. dessen körperlichen Verfassung zu wünschen übrig lässt.

Disqualifiziert – für nicht dem Rassetyp entsprechende Hunde, aggressive Hunde, Hunde mit bestimmten erblichen Fehlern und Hunde mit disqualifizierenden Merkmalen gemäß dem jeweiligen Rassestandard

Ohne Bewertung – für Hunde, die aufgrund ihres Verhaltens oder anderer Umstände nicht gerichtet werden können

 

In der Jüngsten oder Puppyclass werden folgende Formwertnoten vergeben

vielversprechen (vv)   

versprechend (vsp)

wenig versprechend (wv)

 

  

Kleines Ausstellungs ABC.....    

BOB

Best of Breed - Bester Hund der Rasse (Es kann nur einen geben - Rüde oder Hündin). Die Auswahl fällt im Vergleich der erstplazierten Hunde aus den einzelnen Klassen

BOS

Best opposite sex - der beste Hund des anderen Geschlechts (wenn der BOB-Hund eine Hündin ist, ist der BOS-Hund der beste Rüde).

BIG

Best in Group - Bester Hund aus seiner Gruppe (FCI - Einteilung). Die Auswahl findet aus den BOB-Hunden der jeweiligen Gruppe statt.

BIS

Best in Show - Bester Hund der Ausstellung. Die Auswahl findet aus den BIG-Hunden, bzw. bei mehrtägigen Schauen zwischen den Tagessiegern statt.

 

CACIB

Anwartschaft auf den Titel "Internationaler Schönheitschampion""CACIB"  ist eine Abkürzung für "Certificat à l´aptitude au Championat international de beauté". Es ist die Anwartschaft auf den Titel "internationaler Schönheitschampion", die an den besten Rüden und die beste Hündin einer Rasse verliehen werden kann (also an BOB und BOS). Das CACIB können nur Hunde erhalten, die in der Zwischen- , offenen, Gebrauchshunde- oder Championklasse gestartet sind. Dieser Titel wird nur auf Internationalen Ausstellungen vergeben.

CAC

Die Anwartschaften können vergeben werden auf allen VDH/ F.C.I. geschützten Internationalen  resp. Allgemeinen Ausstellungen oder auf einer vom VDH geschützten DCNH-Spezial-Rassehunde- Ausstellungen. Im Wettbewerb stehen die Reifeklassen : Zwischen-, Offenen-, Gebrauchshunde-, Sieger- und auf  DCNH  Spezialzuchtschauen- die Leistungsklasse. Die Vergabe der Anwartschaft CAC (CAC = Certificat d’Amplitude au Championat) auf den Titel  DEUTSCHER CHAMPION (DCNH) ist in das Ermessen des jeweiligen Richters gestellt. Die  Anwartschaft kann, sie muss aber nicht vergeben werden.

 

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Sonstiges

Hundesteuer 

In Deutschland sind alle Hunde steuerpflichtig. Aus diesem Grund sollten sie Ihren Welpen umgehend auf Ihrer Stadt oder Gemeindeverwaltung anmelden. Meist beginnt die Steuerpflicht wenn der Hund drei Monate alt geworden ist. Mit dem Steuerbescheid erhalten sie dann auch eine Hundemarke, die sie Ihrem Hund sichtbar am Halsband befestigen sollten. Da die Kommunen die Hundesteuer selbst festlegen können ist die Steuer je nach Gemeinde unterschiedlich. Einige Kommunen bieten auch Steuerbefreiungen an, diese Steuerbefreiungen sind leider auch sehr unterschiedlich, meist betrifft es aber Hunde die ausschließlich dem Schutz und / oder der Hilfe dienen.

Wie hat sich die Steuer entwickelt?
In ost- und mitteldeutschen Quellen taucht um 1500 erstmals ein "Hundekorn" auf, das teilweise unter der Steuerbezeichnung "Bede" in Form von Kornabgaben (Roggen, Gerste, Hafer) erhoben wurde; es diente der Ablösung der Hundegestellungspflicht der Bauern im Rahmen von Jagdfrondiensten. Zu Hundefutter verbacken und später auch "Hundebrot" genannt, wurde diese Abgabe z.B. nach den Hildesheimer Stadtrechnungen von 1658/59 "zur Erhaltung gemeiner Stadtjagdgerechtigkeiten" verwendet. Im 19. Jahrhundert sind in den deutschen Einzelstaaten moderne Hundeabgaben hauptsächlich aus polizeilichen Gründen eingeführt und teils als Luxussteuer (so in Preußen 1810 bis 1814, 1824 f.), teils als Nutzungsgebühr (so in Bayern 1876) ausgestattet worden. Im Allgemeinen haben von Anfang an die Gemeinden das Besteuerungs- und Ertragsrecht erhalten, doch wurde von einigen Ländern (z.B. Baden und Hessen-Darmstadt) noch lange ein staatlicher Anteil abverlangt. Aufgrund der landesrechtlichen Hundesteuer- und Gemeindeabgabengesetze der Weimarer Zeit zu den "örtlichen Abgaben" gezählt, fiel die Hundesteuer nach dem Bonner Grundgesetz von 1949 in die Kategorie der "Steuern mit örtlich bedingtem Wirkungskreis" (seit der Finanzreform 1969 "örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern") und wurde als reine Gemeindesteuer geregelt.

Das Aufkommen betrug 2002 211,6 Mio. €.

*Quelle: Bundesfinanzministerium*

 

 

Haftpflichtversicherung

.....eine wichtige aber gern vergessen Sache ! Katzen sind über die Privathaftpflicht-Versicherung mitversichert, dies trifft nicht auf Hunde zu. Für diese muss eine separate Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die jährlichen Prämien hierfür sind im Vergleich zu möglichen Forderungen, die auf sie zukommen können, äußerst gering. ... Reißt sich Ihr Hund - aus welchen Gründen auch immer- einmal los und verursacht einen Verkehrsunfall, so können die Schadenersatzansprüche im schlimmsten Falle sehr hoch ausfallen.

 

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Weisheiten

Welpenschutz ......ja oder nein ??

Die Behauptung  Welpen  genießen bei anderen Hunden Welpenschutz ist leider nicht  immer zutreffend.  Welpenschutz gibt es nur im eigenen Rudel.

Woher kommt dies ?

In der freien Natur herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben und dies hängt entscheidend von der vorhandenen Nahrung ab. Bei der Nahrungsverteilung gilt das Gesetz des Stärkeren. Wenn das Alfaweibchen eines Rudels Wölfe Junge hat, dann kümmert sich das ganze Rudel - vor allem die Weibchen-  um die Welpen, um deren Überleben und somit den Fortbestand des eigenen Rudels. Fremde Welpen dagegen sind was die Nahrung betrifft Konkurrenten. Eine Wölfin wird fremde Welpen immer töten um ihrem eigenen Nachwuchs größere Chancen einzuräumen. Diesen Instinkt besitzen unsere Haushunde immer noch.

Treffen Sie also auf einen älteren Hund ist eine grobe Behandlung nicht ausgeschlossen. Meist warnen die Hunde durch Knurren oder Brummen und wenn ein Welpen darauf nicht reagiert wendet der ältere Hund den "Schnauzengriff" an.

 

Baqou and Ebony N' Ivory of Kiyara's Wolf Pak

 

Märchenstunde.....

Was Sie schon immer über die Herkunft es Alaskan Malamute wissen wollten....

Schon seit langer Zeit wird bei den Inuit den Kindern von der Entstehung der Malamuten 
erzählt. Und auch von Hr. Grzimek wurde er schon in einer seiner ersten Sendungen 
beschrieben.

Die Rede ist vom Malamutestorch!!!

Lange hat man vermutet, dass es sich bei dem Tier nur um eine Abart des gewöhnlichen
Storches handelt, der auf seiner alljährlichen Reiseroute in den Süden die Welpen aus den 
nordischen Gefilden nach Europa trägt. Erst nach langen und wissenschaftlich aufwendigen Beobachtungen hat man erkannt, dass es sich beim Malamutestorch um eine eigenständige
Gattung handelt, die im Pendelverkehr zwischen dem arktischen Norden und dem 
mitteleuropäischen gemäßigten Klima hin und her fliegt und jeweils maximal 12 bis 13 Welpen transportiert. Wegen der hohen Verlässlichkeit bei der Zustellung - manche Züchter sind angesichts der Welpenflut schier verzweifelt - wurde das possierliche Tierchen lange erbarmungslos gejagt und war vorübergehend sogar vom Aussterben bedroht. Heute ist er in seiner Population wieder ausreichend vertreten nachdem es gelungen war, die Transportlast auf 2 bis 3 Hündinnen zu verteilen. Zwar droht ihm immer noch, vor allem von genervten Züchtern, die teils tagelang neben ihrer  Hündin in der Wurfkiste liegen, Gefahr. Vereinzelt wird er einfach vom Himmel geknallt. Doch durch hinterlistiges Unterfliegen der Ortungssysteme gelingt es den meisten Malamutestörchen genau dann ihre Ladung zu liefern, wenn der Züchter schon das Interesse verloren hat und sich beim Lesen von unsinnigen Faxen und Emails die Zeit vertreibt.

Eine Gemeinschaftproduktion von Cilly Hirn (of Arctic Flowers) & Sylvia Gremm, Januar 2000

 

K'ai Wenonah und Kina Una Qingmia of Kiyara's Wolf Pak, 14.06.2005

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Literatur

Schlittenhunde, Haltung und Sport

Autor: Rainer Brinks

KOSMOS Hundebibliothek (1996)

Gebundene Ausgabe - 104 Seiten - Franckh-Kosmos Verlag
Erscheinungsdatum:
Juni 2002
ISBN:
3440070786

 

Nordische Hunde

Autor: Doris Baumann, 

Gebundene Ausgabe - 199 Seiten - Ulmer (Eugen)
Erscheinungsdatum:
1999
ISBN:
3800174405

 

The Alaskan Malamute yesterday and today

Autor: Barbara A. Brooks and Sherry E. Wallis

ISBN: 0-931866-96-0

 

The new complete Alaskan Malamute

Autor: Maxwell Reddle and Beth J. Harris

ISBN: 0-87605-008-9

 

A new owners guide to Alaskan Malamute

Autor: Mary Jane and Al Holabach

ISBN: 0-7938-2789-2

 

Alaskan Malamute, Praxisratgeber

Autor : Thomas Stockmann

Gebundene Ausgabe - 157 Seiten - Bede
Erscheinungsdatum:
Oktober 2001
ISBN:
3933646316

 

Schlittenhunde

Autor: Otto Hillebrandt

Gebundene Ausgabe - 104 Seiten - Neumann-Neudamm
Erscheinungsdatum:
Juli 1999
ISBN:
3826385217

 

Hunde die Erben der Wölfe

Hermann Stachnau und Micha Dudek

Gebundene Ausgabe - 124 Seiten - Kosmos (Franckh-Kosmos)
Erscheinungsdatum:
August 2002
ISBN:
3440078426

 

Geliebte Schlittenhunde

   - Cartoons-

von Heinz Grundel

Broschiert - BoD GmbH, Norderstedt
Erscheinungsdatum:
Oktober 2000
ISBN:
383110736X

 

Timberwolf Yukon & Co. 

Elf Jahre Verhaltensbeobachtung an Wölfen in freier Wildbahn 

von Günter und Karin Bloch

Gebundene Ausgabe - 250 Seiten - Kynos
Erscheinungsdatum:
Oktober 2002
ISBN:
3933228514

 

Das Wesen des Hundes

von Heinz Weidt, Dina Berlowitz

Sondereinband - 160 Seiten - Augustus Verlag
Erscheinungsdatum:
November 2002
ISBN:
3804372945

 

Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde

von Nicole Hoefs, Petra Führmann

Gebundene Ausgabe - 236 Seiten - Franckh-Kosmos Verlag
Erscheinungsdatum:
September 1999
ISBN:
3440077756

 

Die Hündin

-Wesen, Verhalten, Pflege, Gesundheit-

von Carola Kusch

Gebundene Ausgabe - 156 Seiten - Kosmos (Franckh-Kosmos)
Erscheinungsdatum:
März 2004
ISBN:
3440092089

 

Die Hündin

-Ein Handbuch zum besseren Verstehen-

 und Betreuen von Hündinnen-

von J.M.Evans and Kay White

Gebundene Ausgabe - 196 Seiten - Kynos
Erscheinungsdatum:
August 1998
ISBN:
3929545780

 

Homöopathie für Hunde

- Ein praktischer Leitfaden zur Erkennung und Behandlung von Hundekrankheiten-

A.H.Westerhuis

ISBN 3-426-87111-4

 

Naturheilkunde für Hunde

-Grundlagen, Methoden, Krankheitsbilder-

Dr.med.vet.Wolfgang Becvar

Gebundene Ausgabe - Franckh-Kosmos Verlag
Erscheinungsdatum:
2003
ISBN:
3440065960

 

Lone Wolf & Lakotha Woman,  Juni 2006

 

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